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Der Weinfreak verkostet Margarethenhof-Ayl Riesling Schieferstein “feinherb”

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Kategorie: Schnäppchen, Verkostungen, Weinbaugebiete, Weine Deutschland, Weinvideos, Weinwissen, Weißwein

Das war am letzten Freitag, aber aktuell kommt der Weinfreak ja zu nichts, die Entwicklung der aktuellen iPhone App ist in der Hochphase, Mann!

Am Freitag stand die Verkostung von Einstiegsrieslingen der Mosel auf dem Programm. Bevor es ans Verkosten mit Weinschwester & Weinschwager ging, erzählte der Weinfreak jedoch zuerst einiges über das Weinbaugebiet Mosel, das bis 2006 noch Mosel-Saar-Ruwer hieß.

Mit Trier befindet sich an der Mosel der wohl älteste Weinort Deutschland. Bereits seit den ollen Römern wird hier Wein angebaut.

Und die Mosel wartet mit einigen Superlativa auf. So ist es das größte Steillagenweinbaugebiet der Welt und mit über 5.300 ha ebenso das größte Rieslinganbaugebiet weltweit.

Die Böden an der Mosel bestehen in der Hauptsache aus Schiefer und Muschelkalk. Auf ca. 9.000 ha beackern über 5.000 Winzer 19 Großlagen und 524 Einzellagen.

Neben dem Riesling mit etwa 60% werden an der Mosel noch zu 14% Rivaner (oder Müller-Thurgau, aber der Titel klingt sowas von bescheuert), 6% Elbling, 4% Spätburgunder etc. pp. angebaut.

Doch genug, der Fachsimpelei, jetzt wird getrunken! Und zwar ein Wein, der gar nicht von der Mosel stammt, sondern vom Nebenfluss Saar, genauer der Ayler Kupp.

Erzeuger: Weingut Margaretenhof Jürgen Weber Rebe/Cuvée: Riesling
Wein: Riesling Schieferstein “feinherb” Jahrgang: 2009
Region: Ayl (Lageninfo), Mosel, Deutschland Alkohol: 12,0 % vol.

Gekauft: Ronaldi Preis: 6,45 € / 0,75l
Verkostet: 07.05.2010 in Illerberg Wertung:

Noch leicht Kohlensäure im Glas, Pfirsich in der Nase. Erinnert ein wenig an den Elbling des gleichen Weinguts.

Sehr süffig zum Trinken, vor allem durch die leichte Restsüße. Harmonischer Eindruck ganz weit hinten.

Insgesamt könnte er ein wenig mehr hergeben, aber oft will man es ja auch nicht spannend und kompliziert.

Ein spritzig-frischer Kerl, der vor allem an lauen Sommerabenden mächtig viel Spaß machen wird.

Für unter 7 EUR zudem ein Schnäppchen!

 

Der Weinfreak verkostet Einstiegsrieslinge von der Mosel

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Kategorie: Kritik, Verkostungen, Weine Deutschland, Weinvideos, Weinwissen

Im Familienkreise wurden vier einfache Rieslinge aus dem Weinbaugebiet Mosel verkostet.

Warum? Weil der Weinfreak seit Beginn seines Projekts “Gemeinsam entdecken wir den Wein” immer stärker feststellt, dass deutscher Riesling der Wein zu sein scheint, der ihm am besten mundet.

Ausgelöst hat das vor allem der Gutsriesling von Weingut Wittmann vor einigen Wochen. Das war eine Art Initiation. Und es brachte etwas ins Rollen beim Weinfreak.

Vom bisherigen Italo-Fanatiker (sogar bei der Fußball-Weltmeisterschaft rannte der Freak im Trikot der squadra azzurra herum) wandelt er sich nun zu einem nicht-nationalistischen deutschen Patrioten. Faszination und auch irgendwie Stolz macht sich in seinem Kopf breit, wenn er riecht und schmeckt, welch animierende und Trinkfreude bereitende Weine aus seinem Heimatland kommen.

Und er will immer mehr davon.

Deshalb mussten Rieslinge her, um sie zu verkosten. Sehr zum Leidwesen der Familie, die inzwischen schon unter der Menge an Verkostungen stöhnt. Deshalb werden die großen Familienverkostungen nur noch alle paar Wochen stattfinden. Dazwischen wird der Weinfreak einsam und alleine einzelne Weine im Video verkosten, damit der Stellplatz in der Wohnung nicht ausgeht.

Am letzten Freitag fand noch einmal eine Verkostung zu dritt statt. Bevor es aber richtig losging, musste noch einmal aufgrund des Themas Mosel auf das unsägliche Beton-Monster Hochmoselübergang eingegangen werden. Ist das Prestigeobjekt der Rheinland-Pfälzischen SPD noch zu stoppen? Wer es noch nicht getan hat, sollte bitte noch die ePetition des Deutschen Bundestages unterschreiben! “Macht ma Lärm” für den Protest, der immer noch viel zu leise ist. Auf allen Kanälen!

Zuletzt musste der Weinfreak dann noch als “Poser” mit seinem neu aus den USA über Österreich (THX @ Oliver Drobnik) eingeflogenen Apple iPad prahlen. Notizzettel war gestern, iPad ist heute.

Doch seht selbst:

Der Übersichtlichkeit ist es geschuldet, dass die einzelnen verkosteten Weine nun auch einzeln in vier Blog-Beiträgen gepostet werden. Diese ewig langen Postings sind viel zu anstrengend und schlecht zu verlinken. Deshalb in Kürze alle vier Rieslinge in einzelnen Blog-Posts.

Der Weinfreak erklärt den richtigen Umgang mit der Flasche

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Kategorie: Weinvideos, Weinwissen

Eine neue Episode vom Weinfreak, abgedreht für den blutigsten aller blutenden Anfänger. Die Experten mögen sich das zur Belustigung ansehen oder aber angewidert wegsehen.

Denn nur den absoluten Einsteigern erklärt der Weinfreak den richtigen Umgang mit der Flasche Wein. Welche Flaschengrößen gibt es, welche Verschlüsse, wie wird eine Flasche Wein geöffnet, wann wird dekantiert, was passiert mit dem Rest in der Flasche?

Alles Dinge, an die sich Einsteiger meist nicht herantrauen, weil sie meinen, es gäbe dabei eine Etikette zu beachten, und deshalb zur Flasche Bier greifen. Traut Euch, trinkt Wein!

Zuletzt intern: Das Tonproblem ist endlich gelöst Dank Mikrofonstativ und so über dem Weinfreak schwebendem Mikrofon. Na also! Besten Dank für den Hinweis durch den aufmerksamen Captain!

Erste Abstimmung beim WeinZwoNull: Das Ergebnis

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Kategorie: Blog, Weininfos, Weinwissen

Bis letzten Sonntag konnten die virtuellen Mitwinzer des WeinZwoNull per Klick entscheiden, welcher Rebschnitt durchgeführt werden soll.

Zur Auswahl stand Variante A mit zwei kurzen Bogenreben und Variante B mit einer langen Bogenrebe. Der Weinfreak wählte A, ohne Telefonjoker.

Die Mehrheit der virtuellen Mitwinzer ebenso. Gestern veröffentlichte das Magazin Vinum das Ergebnis der 1. Entscheidung. 85% wählten die Variante mit zwei kurzen Bogenreben, nur 15% wählten die lange Bogenrebe. Des Weinfreaks Entscheidung ist also mehrheitsfähig.

Sobald der Rebschnitt im Weinberg Mayschosser Mönchsberg, Parzelle “Mesert”, an der Ahr abgeschlossen ist, will Vinum das auf ihrem Blog per Fotos dokumentieren. Apropos Blog: Liebe Vinum-Redaktion. Schön, dass Ihr ein Blog betreibt. Keinen RSS-Feed zu bieten ist aber ein no go, das Abonnieren eines Newsletters ist so etwas von 90er Jahre! Bitte einrichten, danke.