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der weinfreak http://www.derweinfreak.de Das Blog über Wein vom Amateur für Amateure Thu, 29 Sep 2016 07:42:37 +0000 en-US hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.7.12 Der Weinfreak verkostet Weine von Dirk Würtz http://www.derweinfreak.de/2010/09/27/der-weinfreak-verkostet-weine-von-dirk-wurtz/ http://www.derweinfreak.de/2010/09/27/der-weinfreak-verkostet-weine-von-dirk-wurtz/#comments Mon, 27 Sep 2010 07:04:13 +0000 http://www.derweinfreak.de/?p=990
Mensch, am Freitag war es schön!

Denn da hatten Weinfreak, Weinschwester, Weinschwager, Wein-Azubi Manuel und Kamerafrau die Weine von unser aller Blogggward Dirk Würtz auf dem Programm. Die Verkostung war mit Spannung erwartet worden, denn wer wie Dirk im Internetz solch deutliche Spuren hinterlässt und die Weinwelt mit Kreativität, Witz und Intelligenz jeden Tag aufs Neue bereichert, der muss dann wohl auch als Weinmacher einiges vorzuweisen haben. So die Annahme.

Und die wurde deutlich bestätigt. Alle verkosteten Weine können nur auf das Wärmste empfohlen werden, zumal sie ein tolles Preis-/Leistungsverhältnis bieten. Viel Wein, viel gut, wenig Geld – vergleichsweise. (Man muss in diesen Tagen, nachdem die Regierung gerade den Hartz IV-Regelsatz um satte 5 EUR erhöht hat, aufpassen, wenn man über Geld und den Wert des Geldes spricht.)

Vorstellung des Weinmenschen Dirk Würtz durch den Weinfreak im Video:

Im Video hat der Weinfreak versprochen, sämtliche relevanten Links zu Dirk Würtz auf der Seite zu präsentieren, here we are:

Der im Video am Ende erwähnte Riesling Bag In Box:

Erzeuger: Dirk Würtz Rebe/Cuvée: Riesling
Wein: Riesling Bag-in-Box öko Jahrgang: 2009
Region: Gau-Odernheim (Nierstein), Rheinhessen, Deutschland Alkohol: 12 % vol.

Gekauft: Beim Weingut Preis: 18,50 € / 3l
Verkostet: August 2010 in Illerberg Wertung:

Der ideale Sommerwein. Super praktische Verpackung, lecker Riesling. Ehrliche Haut. Freunde einladen, Grill anschmeißen, Packung aufreißen, einschenken.

Wenn denn mal wieder Sommer is …

 

2. Video: Basis-Riesling “Potate” und Weinmann+Würtz 2 Riesling:

 

Erzeuger: Dirk Würtz Rebe/Cuvée: Riesling
Wein: Basis-Riesling “Potate” Jahrgang: 2009
Region: Gau-Odernheim (Nierstein), Rheinhessen, Deutschland Alkohol: 12 % vol.

Gekauft: Beim Weingut Preis: 5,00 € / 0,75l
Verkostet: 24.09.2010 in Illerberg Wertung:

Der Riesling für jeden Tag, ein Volksriesling. Geradlinig, frisch-knackig, trinkig. Für kaum ein Geld.

 

Erzeuger: Dirk Würtz Rebe/Cuvée: Riesling
Wein: Weinmann+Würtz 2 Riesling trocken Jahrgang: 2008
Region: Gau-Odernheim (Nierstein), Rheinhessen, Deutschland Alkohol: 12,5 % vol.

Gekauft: Beim Weingut Preis: 9,50 € / 0,75l
Verkostet: 24.09.2010 in Illerberg Wertung: 3 Freak-Punkte

Riesling pur, kein Schikimiki-Fruchtbombe-Tropen-Halali. Stein, Kräuter und viel Terroir.

Am Gaumen ganz weich, geradlinig und geschliffen.

Macht Spaß und animiert zu mehr.

 

3. Video: Dirks “Grand Cru” Weinmann+Würtz Riesling “Geyerscheiss”:

 

Erzeuger: Dirk Würtz Rebe/Cuvée: Riesling
Wein: Weinmann+Würtz 1 Riesling “Geyerscheiss” Jahrgang: 2008
Region: Gau-Odernheim (Nierstein), Rheinhessen, Deutschland Alkohol: 13,0 % vol.

Gekauft: Beim Weingut Preis: 19,50 € / 0,75l
Verkostet: 24.09.2010 in Illerberg Wertung: 4 Freak-Punkte

Ganz großer Riesling Spaß. Komplexe Nase nach Sträuchern, rauchige Noten, Minze und viel Mineralität.

Und gegenüber anderen “Großen Gewächsen” nichts Überforderndes, von allem genau richtig, nie zu viel.

Extrem schmackhaft am Gaumen, aber auch hier überfordert nichts. Geniale Balance und ein irre langer Nachhall.

Groß!

 

4. Video: “Potate” rot und Weinmann+Würtz 1 Spätburgunder:

 

Erzeuger: Dirk Würtz Rebe/Cuvée: Spätburgunder 80% + diverse 20%
Wein: “Potate” rot Jahrgang: 2007
Region: Gau-Odernheim (Nierstein), Rheinhessen, Deutschland Alkohol: 13,0 % vol.

Gekauft: Beim Weingut Preis: 6,50 € / 0,75l
Verkostet: 24.09.2010 in Illerberg Wertung: 3 Freak-Punkte und Schnäppchen

Der Name ist Programm, denn “potate” ist Latein und bedeutet “sauft”!

Ein waschechter Zechwein, animierend, unangestrengt und lecker. Günstig dazu!

 

Erzeuger: Dirk Würtz Rebe/Cuvée: Spätburgunder
Wein: Weinmann+Würtz 1 Spätburgunder Jahrgang: 2007
Region: Gau-Odernheim (Nierstein), Rheinhessen, Deutschland Alkohol: 13,5 % vol.

Gekauft: Beim Weingut Preis: 17,00 € / 0,75l
Verkostet: 24.09.2010 in Illerberg Wertung: 4 Freak-Punkte

Ein wunderbarer Pinot Noir mit einer gesprächigen “stinky nose” – so, wie es sein soll.

Am Gaumen ganz harmonisch und samtig weich.

 

Das war – wie eigentlich nicht anders zu erwarten – eine herrliche Verkostung. Lieber Dirk, unseren Glückwunsch zu diesen Weinen!

Da wird natürlich auch einiges bestellt werden, im Keller des Weinfreak ist noch etwas Platz …

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http://www.derweinfreak.de/2010/09/27/der-weinfreak-verkostet-weine-von-dirk-wurtz/feed/ 1
Weingarten ZwoNull v1.4: Die Reben im Pflanzjahr http://www.derweinfreak.de/2010/09/18/weingarten-zwonull-v1-4-die-reben-im-pflanzjahr/ http://www.derweinfreak.de/2010/09/18/weingarten-zwonull-v1-4-die-reben-im-pflanzjahr/#comments Sat, 18 Sep 2010 07:20:27 +0000 http://www.derweinfreak.de/?p=977 Das erste Pflanzjahr ist quasi vorbei. Zeit, um ein Resümee zu ziehen. Was war, was ist, was taugt?

Weinfreak und Weinschwager starteten in diesem Frühjahr ihr dümmliches Experiment eines eigenen Weingartens. Akribisch wurden alle Arbeiten durchgeführt, die im Lehrbuch “Hobby-Winzer” von Gerd Ulrich dem Nachwuchswinzer nahe gebracht werden.

Der eigene Weingarten ZwoNull entsteht

Das Jahr 2010, so sagen es viele echte Winzer, wird ein schwieriges. Es gab einfach zu viel Regen. Und auch Hagel. Der Weinfreak kann sich nicht entsinnen, jemals so ein verkacktes Jahr erlebt zu haben.

Langer Winter mit viel Schnee. Im April 2 Wochen schön, dann Regen und grau in grau bis Mitte Juni. Von Mitte Juni bis Mitte Juli Hitzewelle, dann wieder Regen, Regen, Regen. Im August auch kaum ein schöner Tag. Der September schickt sich erst jetzt an, noch ein wenig Sonne zu spendieren. Kann jetzt aber auch nicht mehr trösten.

Rebstöcke Ende April

Aufwachsen unter miesen Bedingungen

Von den sechs gepflanzten Phoenix-Pfropfreben im Weingarten ZwoNull des Weinfreak haben sich fünf entwickelt. Eine hat keinen Mucker gemacht, eine Todgeburt. Zwei Rebstöcke entwickelten sich “normal”, wobei normal sich hier an den Aussagen von Gerd Ulrich richtet, wonach

“bei guter Pflege und zügigem Wachstum (erkennbar an gekrümmten Triebspitzen) […] Trieblängen von 150 cm keine Seltenheit”
[Gerd Ulrich: “Hobby-Winzer”, Verlag Ulmer KG, S. 59]

seien. Die zwei hinteren Rebstöcken entwickelten sich eher zurückhaltend, vielleicht aufgrund der Nähe zum Zaun und daher weniger Platz für die Wurzeln. Die beiden vorderen Rebstöcke hingegen mutierten zu wahren Monstern, die in eine Höhe weit über 2 m schossen, wodurch sie über den Pflanzstock hinaus wucherten. Poser!
Beim glücklichen Weinschwager ist aus allen zehn (oder sind es 11?) Rebstöcken etwas geworden. Er beharrt auf die 1. Lage.

Während der Monate von April bis dato hat der Hobby-Winzer akribisch alle Tätigkeiten durchgeführt, die angeraten wurden. Bis Ende Juli wurde der Garten Unkrautfrei gehalten. Nach Starkregen wurde der Boden vorsichtig gelockert. Immer wurde brav angebunden, um einen geraden Wuchs zu erzielen. Unnötige Triebe wurden ausgebrochen. Wasser wurde den Reben werden der Hitzeperiode zwischen Juni und Juli vorenthalten, danach kam ohnehin der Dauerregen.

Aufgrund Ermangelung jeglicher Erfahrung weiß der Weinfreak aber nicht einzuschätzen, ob das alles gut ist oder schlecht, egal oder für die Katz’.

Rebstöcke Mitte September

Und wie geht es nun weiter?

Sollte der Weinfreak im Oktober die Pflanzstellen bedecken, um den Reben über den Winter zu helfen? Oder geht er auf Risiko?

Laut Lehrbuch sollte jetzt im Spätherbst bis zum Austrieb des Folgejahres die endgültige Unterstützung gebaut werden. Das heißt, in Kürze mutiert der Büro-Hengst zum Handwerker und baut seinen verbleibenden fünf Reben einen Drahtrahmen zur Erziehung im 2. Jahr.

Langweilig wird es nicht!

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http://www.derweinfreak.de/2010/09/18/weingarten-zwonull-v1-4-die-reben-im-pflanzjahr/feed/ 4
Europoolpalette beim Weinfreak http://www.derweinfreak.de/2010/09/16/europoolpalette-beim-weinfreak/ http://www.derweinfreak.de/2010/09/16/europoolpalette-beim-weinfreak/#comments Thu, 16 Sep 2010 10:02:10 +0000 http://www.derweinfreak.de/?p=969 Früh war es, geschätzt 8:30 Uhr.

Viel war es, 22 Karton à 6 Flaschen, fein säuberlich verpackt auf einer Europalette.

Schwer war es, all die Kartons in den Weinkeller des Weinfreak zu tragen, der ohnehin starke Schmerzen in den Oberarmen und Schultern verspürte, und noch immer spürt, aufgrund exzessivem Antesten der gestern veröffentlichten und gelieferten PlayStation Move.

Die Lieferung vom Weingut Johner ist eingetroffen! Und nun, mit den Tatsachen vor Augen, kann der Weinfreak auch noch einmal genau auflisten, welche leckeren Weine am kulinarisch exzessiven Wochenende bei Frau Johner bestellt wurden. So genau konnte sich der ewig verkalkte Weinfreak nämlich nicht mehr entsinnen:

  • Chardonnay “SJ” 2007
  • Riesling Kabinett 2008
  • Pinot Noir “Steinbuck” 2006
  • Blauer Spätburgunder “SJ” 2005
  • Roséwein “Luise” 2008+09
  • Gewürztraminer Spätlese 2008
  • Riesling Wairarapa (NZ) 2009
  • Pinot Noir Gladstone (NZ) 2008
  • Sauvignon Blanc “Ouvertuere” (NZ) 2010
  • Chardonnay Wairarapa (NZ) 2009

Der Weinschwager hat ähnliches geordert, verzichtete aber (aufgrund Knausrigkeit?) auf die beiden formidablen “SJ” (Selektion Johner) und wählte anstelle der für seinen Gaumen zu unaufdringliche Gewürztraminer-Spätlese die Beerenauslese “Saint Patrick” (aus Grauer Burgunder, Auxerrois und ein wenig Gewürztraminer).

Irgendwann in Bälde müssen einige der Weine noch einmal richtig verkostet und im Video präsentiert werden. Bei der Weinprobe am vergangenen Samstag waren Weinfreak und Familie einfach zu respektvoll ruhig und lauschten den Ausführungen von Frau Johner zu andächtig. Zudem fehlen auf den Videos ausgerechnet die Weine, die die vier Ausflüglern am weitesten überzeugen konnten.

Wird nachgereicht!

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http://www.derweinfreak.de/2010/09/16/europoolpalette-beim-weinfreak/feed/ 2
Der Weinfreak besucht Weingut Karl H. Johner http://www.derweinfreak.de/2010/09/13/der-weinfreak-besucht-weingut-karl-h-johner/ http://www.derweinfreak.de/2010/09/13/der-weinfreak-besucht-weingut-karl-h-johner/#comments Mon, 13 Sep 2010 10:59:18 +0000 http://www.derweinfreak.de/?p=950 Auf einem Kurztrip ins “bezaubernde” (das Adjektiv brachte dem Weinfreak ein Wochenende lang Verunglimpfungen durch Weinschwester und Kamerafrau ein) Elsass am vergangenen Wochenende besuchten die vier Weinrecken auch den Kaiserstuhl auf deutscher Seite, um endlich einmal die Weine vom Weingut Karl H. Johner aus Bischoffingen zu verkosten.

Die Weine kannte der Weinfreak bisher gar nicht, sondern nur den Junior-Chef des Weinguts, Patrick Johner, der vielen Leuten im Internet durch sein Engagement auf Facebook, bei Twitter und auf YouTube bekannt ist.
Ohne die Weine wie erwähnt zu kennen, war dem Weinfreak schnell klar, dass es sich bei Patrick um einen Menschen handelt, der mit absoluter Liebe und Hingabe zum Kulturgut Wein sein Metier betreibt.
Also war es nur konsequent, einmal zu prüfen, inwieweit sich die auf Internet-Kanälen gezeigte Hingabe in den Weinen seiner Familie wiederspiegelt.

Zwar befand sich Patrick Johner noch im wohlverdienten Italien-Urlaub, aber seine Frau Mama Irene nahm sich für die vier Weinamateure einen ganzen Nachmittag Zeit und präsentierte – geschätzte – 20 Weine des Weinguts in Baden und Weine aus dem Gut in Neuseeland mit eben diesem Engagement und diesem Einsatz, die wohl allen Johners zu eigen sind.

Und, was soll man sagen? Alle Weine, vom “einfachen” Rivaner über den fruchtigen Rosé “Luise” aus Spätburgunder und Merlot bis zum prämierten Blauen Spätburgunder “SJ”, spiegelten eben diese Hingabe und vor allem das hohe Qualitätsbewusstsein der Familie wieder, in ganz deutlicher Form. Ein jeder Wein trat geschliffen auf, sauber, feingliedrig, interessant, schmackhaft, Spaß bringend, überzeugend … und was man noch an Adjektiven finden könnte. Das ist alles gelobhudelt, aber, ohne von der Familie für Marketing bezahlt zu werden, muss das einfach so kriecherisch gesagt werden. Es entspricht schlicht der Wahrheit.

Noch am darauf folgenden Tag erinnerte sich der Weinfreak fast liebevoll an die außergewöhnliche Cremigkeit des Chardonnay “SJ”, die “bezaubernde” (schon wieder dieses Wort!) Nase des Sauvignon Blanc “Ouvertuere” aus Neuseeland oder die schlichte Perfektion des Spätburgunders “SJ”, der überhaupt der Star des Tages für den Weinfreak war. Ein Rotwein, der gar nicht anders sein dürfte. Der genau so, wie er von der Flasche ins Glas kommt, ein Ideal darstellt. Und das zu einem Preis, der mindestens um die Hälfte unter dem berühmter Top-Roter aus Italien und erst recht Frankreich liegt. Ein Statement, ein Monument!

Ein jeder Wein des Weingutes Johner verdeutlicht die Sorgfalt und den akribischen Kampf um Perfektion, der bei der Weinbergpflege beginnt, über die Geduld, die perfekte physikalische Reife des Leseguts abzuwarten, bis hin zur konzentrierten Arbeit im Keller reicht.

Eine Empfehlung auszusprechen, ist nicht möglich. Ein jeder Wein, den die Vier verkosten durften (außer natürlich die Cuvée aus Cabernet und Merlot, der Weinfreak ist schlicht inkompatibel zu diesen beiden Rebsorten), kann mit heftigem Kopfnicken empfohlen werden. Im Angebot der Johners findet sich für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel genau der passende Wein. Was der Weinfreak auch lernen durfte ist, dass man aus Chardonnay doch noch sensationelle Weine machen kann und dass ein Wein durch Ausbau im Barrique bei richtiger, wohl durchdachter Anwendung gewinnen kann.

Fasziniert hat den Amateur auch, dass man durch Konzentration, Experimentierfreude und absolute Hingabe Großes erreichen kann. Denn das Weingut blickt auf gerade einmal 25 Jahre Weinbau zurück – in der Weinwelt ein sehr kurzer Zeitraum. In 25 Jahren ein so herausragendes Weingut mit solch vortrefflichen Weinen zu erschaffen – aus dem Nichts – verlangt großen Respekt ab.

Der Weinfreak zieht seinen Hut vor der Familie Johner!

Ohne sich sicher zu sein, ob er noch alles zusammen bekommt, hier nun der Versuch aufzuzählen, welche Weine der Weinfreak in weinseliger Stimmung und zutiefst überzeugt bei Frau Johner zur Anlieferung bestellt hat:

  • Chardonnay “SJ”: geschliffene Nase, wunderbar cremig am Gaumen mit langem Nachhall
  • Blauer Spätburgunder “SJ”: ein Rotwein in Perfektion, eine “plaudernde” Nase, Balance und Ausgewogenheit am Gaumen
  • Rosé “Luise”: ein Wein für jeden Tag, wenn es denn mal heiß ist, was es sicherlich irgendwann wieder sein wird
  • Gewürztraminer Spätlese: ganz feiner Stoff als idealer Aperetif, Essen fassen!
  • Riesling Wairarapa: Riesling aus Neuseeland eher ungewöhnlich, noch ungewöhnlicher dann aber, wie europäisch dieser Vertreter schmeckte
  • Sauvignon Blanc “Ouvertuere”: bereits der 2010er, fulminant betörende Nase, geradlinig am Gaumen, der Favorit der Weinschwester
  • Spätburgunder “Steinbuck”: für den Pinot-Noir-Freak ein Muss, ein gelungener Vertreter mit allem, was einen Spätburgunder an Spannung von anderen Rotweinsorten abhebt
  • Sauvignon Blanc “Gladstone”: noch ein Neuseeländer Sauvignon, dabei aber erneut sehr europäisch und klassisch

Es waren noch zwei Weine mehr, von denen der Weinfreak jeweils eine Kiste geordert hat (der Weinschwager gar noch mehr!), aber aufgrund der Fülle an Informationen und Eindrücken, will ihm partout nicht einfallen, welche das waren. Wird also spannend und vielleicht eine Überraschung, wenn die Lieferung beim Weinfreak eintrifft.

Worauf sich dieser schon unbändig freut, die Weingläser stehen bereits parat! Wohlsein!

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http://www.derweinfreak.de/2010/09/13/der-weinfreak-besucht-weingut-karl-h-johner/feed/ 5
Weinrallye #35 – Zusammenfassung http://www.derweinfreak.de/2010/07/10/weinrallye-35-zusammenfassung/ http://www.derweinfreak.de/2010/07/10/weinrallye-35-zusammenfassung/#comments Sat, 10 Jul 2010 06:59:50 +0000 http://www.derweinfreak.de/?p=944

Aus, aus, das Spiel ist aus!

Und Deutschland ist leider nicht Weltmeister, dafür hat der Weinfreak nebst Kollegen die 35. Etappe der Weinrallye gut zu Ende gebracht. Und das, obwohl er am gestrigen Tage ständig unterwegs war und kaum Zeit fand, all die spannenden Artikel zum – zugegeben unorthodoxen – Thema Stein und Wein zu lesen.

Hier die Zusammenfassung der eingetrudelten Artikel (in wahrscheinlich chronologischer Reihenfolge):

Sollte der Weinfreak jemanden vergessen haben, bitte sofort melden. Link zum Artikel wird dann noch angefügt!

Zuletzt bleibt dem Weinfreak nur, den Stab an den nächsten Ausrichter der Weinrallye mit der Nummer 36 weiter zu reichen: WeinReich-Blog Rheinland-Pfalz.

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http://www.derweinfreak.de/2010/07/10/weinrallye-35-zusammenfassung/feed/ 3