Das erste Pflanzjahr ist quasi vorbei. Zeit, um ein Resümee zu ziehen. Was war, was ist, was taugt?
Weinfreak und Weinschwager starteten in diesem Frühjahr ihr dümmliches Experiment eines eigenen Weingartens. Akribisch wurden alle Arbeiten durchgeführt, die im Lehrbuch “Hobby-Winzer” von Gerd Ulrich dem Nachwuchswinzer nahe gebracht werden.
Der eigene Weingarten ZwoNull entsteht
Das Jahr 2010, so sagen es viele echte Winzer, wird ein schwieriges. Es gab einfach zu viel Regen. Und auch Hagel. Der Weinfreak kann sich nicht entsinnen, jemals so ein verkacktes Jahr erlebt zu haben.
Es lebt im Weingarten ZwoNull des Weinfreak! Gerade ausgepflanzt, zeigen sich an allen Jungreben deutlich erste Augen, was in der Fachterminologie des Weinbaus nichts anderes heißt als Knospen:

Es geht also los? Panisch greift der Weinfreak zu seinem “Hobby-Winzer”-Buch, um nachzuschlagen, was nun die nächsten Schritte sind.
Schnell und zuverlässig wurden die 16 Wurzelreben Phoenix mit Reblaus resistenter Unterlage SO4 von der Rebschule Steinmann geliefert. Alles bestens!
Da für Neuanlagen als idealer Plfanzzeitpunkt Mitte April bis Mitte Mai angegeben wird, konnte sich das Auspflanzen beim Weinfreak & Weinschwager am idealen Zeitpunkt zur Monatswende April/Mai vollziehen.
Nachdem der Weinfreak das Holländern unter Schmerzen und Kreislaufkollapsen abschließen konnten, wartet er nun auf die bestellen Wurzelreben.
Bestellt hat er 6 Phoenix-Pfropfreben für sich und 10 Reben für den Weinschwager, der immer noch darauf pocht, die 1. Lage im Nicht-Weinanbaugebiet Illerberg zu besitzen.
Das Wochenende war richtig hart für den sonst faul vor sich hindümpelnden Weinfreak. Am Freitag gab es die Verkostung der Kellerei Tramin mit vorher Kochen (Eliche al ragout con funghi) für eine ganze Mannschaft und danach Restesaufen und Zechen im Weinkeller. Am Samstag dann musste der nixige Boden des zukünftigen Weingartens einmal komplett umgegraben werden.