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der weinfreak » Weingarten ZwoNull v1.3: Jungreben leben!
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Weingarten ZwoNull v1.3: Jungreben leben!

(4)

Kategorie: Hobby-Winzer

Es lebt im Weingarten ZwoNull des Weinfreak! Gerade ausgepflanzt, zeigen sich an allen Jungreben deutlich erste Augen, was in der Fachterminologie des Weinbaus nichts anderes heißt als Knospen:

Es geht also los? Panisch greift der Weinfreak zu seinem “Hobby-Winzer”-Buch, um nachzuschlagen, was nun die nächsten Schritte sind.

Wer es dem Weinfreak gleich tun möchte, sollte sich die folgende Tätigkeitsliste zu Gemüte führen und auswendig lernen:

  • Vier bis acht Wochen nach der Pflanzung treiben die Reben aus.
    Beim Weinfreak hat es gerade einmal 2 Wochen gedauert. Der Rebsorte Phoenix geschuldet, die als mittelfrüh austreibend gilt? Ist das Terroir des Weinfreak so fulminant, dass die Reben nur so vor sich hin sprießen? Ist der frühe Austrieb gar ein schlechtes Zeichen? Ist im Buch mit “austreiben” etwas ganz anderes gemeint als das Hervorlugen der Rebaugen, nämlich das Aufstreben der Rebe in die Höhe?
    Fragen über Fragen … wie immer …
  • Nach jedem Starkregen, den wir als Sonnenverliebte aktuell ja fast täglich beklagen dürfen, muss der Pflanzhügel vorsichtig gelockert werden.
  • Der junge Trieb muss regelmäßig, z. B. mit breiten Plastikstreifen, angebunden werden, um gerade Stämme zu erziehen.
  • Da beim Weinfreak im Garten kaum Wildverbiss droht (außer die Weinfreak- und Kamerafrau-eigenen Hunde würden sich an den zarten Rebstöcken vergreifen, wehe, Donnerwetter!), müssen die Jungreben nicht mit Kunststoffmanschetten geschützt werden. Es sei denn, man würde den Treibhauseffekt ausnutzen wollen, den diese Manschetten ebenfalls aufweisen. Kennt jemand eine Einkaufsquelle?
    Dass solche Manschetten in größeren Weinbergen durchaus die Qualität moderner Kunst aufweisen, beweist dieses Foto. Aufgenommen von der Junganlage (Sauvignon oder Ruländer?) unseres Freundes Josef in Penon, Kurtatsch, Südtirol im März 2006:
  • Wo keine Verbissgefahr durch bösartige Tiere droht, lässt man nur einen Trieb stehen. Nämlich jenen, der die geradeste Verlängerung der Wurzelrebe bildet.
  • Die überflüssigen Triebe sollen im noch nicht verholzten Stadium ausgebrochen werden. Auch schon wieder Weinbauer-Jargon. Es ist das schlichte Abbrechen überschüssiger Triebe.
    Bereits verholzte Triebe sind bis auf einen Stummel zurückzuschneiden, so!
  • Geize sollen nicht entfernt werden, da sie im Erstjahr zusätzlich zur Stoffumwandlung beitragen (Assimilation). Ein Geiz oder Geiztrieb ist ein Seitentrieb, der aus den Achseln der Blätter, also der Schnittstelle zwischen Rebstock und Stiel des Blatts, wächst. Sollten sie verholzen, werden sie im nächsten Frühjahr beim Rebschnitt entfernt.
  • Bis Ende Juli muss der Weingarten auf ganzer Fläche unkrautfrei gehalten werden. Weg mit den Schmarotzern!
  • Ab Ende Juli kann die Gasse zwischen den Rebenreihen mit Unkrautwuchs oder verschiedenen Gründüngungspflanzen begrünt werden. Im kommenden Frühjahr wird der Grünstreifen dann in den Boden eingearbeitet.
  • Die Hauptwachstumszeit ist der August. Wenn man seine jungen Reben hegt und pflegt und sie so zügig wachsen, können Trieblängen von 150 cm erreicht werden. Ob eine Weinrebe zügig wächst, ist an der gekrümmten Triebspitze zu erkennen.
  • In den warmen Monaten Juli und August kann das Wachstum durch zwei zusätzliche Wassergaben unterstützt werden. Dazu jeweils 10 Liter pro Pflanzstelle zugeben. Klingt nach mächtig viel, aber wenn es da steht?
  • Dünger benötigt die Jungrebe im Pflanzjahr nicht, sagt der Autor Gerd Ulrich.
  • Zum Schutz kann der Boden abgedeckt werden, etwa mit Stroh. Entweder die ganze Fläche oder nur auf etwa 60 cm Breite unterhalb des Rebstocks.

Und das wäre es auch schon. Klingt ja nach einem recht entspannten, ersten Jahr als Hobby-Winzer.

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Comments

Nimm einfach ein Plastiksackerl oder gar nichts!

Ok, ein Sackerl tut es natürlich auch, ist nur nicht so hübsch. Aber es geht ja um Funktion, nicht um Optik 🙂

Das terroir scheint ja fulminant zu sein ;). Wenn dir ein Plastiksack zu hässlich ist gehen auch die großen Eistee Tetrapacks. Die Verwenden wir in den steilen Junganlagen.

Die Idee mit den Tetrapacks ist wirklich hervorragend, das muss ich in die Tat umsetzen! An die Fulminanz meines Terroirs glaube ich allerdings nur im Vollrausch 😉

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