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Der Weinfreak stellt andere Freaks vor: Teil 1. Michael Liebert

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Kategorie: Weinmenschen

Wie angekündigt, wird der Weinfreak in nächster Zeit den ein oder anderen Weinfreak vorstellen, dem er ständig aufmerksam, staunend, amüsiert und gut unterhalten “lauscht”.

Die Reihe begonnen wird mit Michael Liebert. Liebert ein Freak? Würde man nicht behaupten, wenn man das von Außen betrachtet. Frechheit, der Weinfreak postet unter der Gürtellinie!

Denn Michael Liebert kann eine vita vorweisen, die nichts von einem Freak hat, sondern beeindruckt und ein Beleg dafür ist, was der Weinfreak auch sofort bestätigen wird: Der hat richtig viel Ahnung von Wein!

Seit knapp einem Viertel Jahrhundert arbeitet Michael Liebert in der Weinwelt als angesehener Sommelier und Trainer in Sachen Wein. Er berät Größen wie den Club Aldiana, die Palazzo-Zelte von Wohlfahrt und Wodarz, die Hotelgruppe Marriott und veranstaltet Weinseminare und Veranstaltungen bei JP Morgen oder der Bayerischen Landesbank (die haben ja noch oder wieder Geld für guten Wein).

Schon als junger Kerl widmete er sich ganz unserem Lieblingsthema. Und so kann er auf viele Erlebnisse und viel Erfahrung zurückgreifen.

Klingt nicht nach einem Freak, weshalb also die Vorstellung an dieser Stelle?

Der Weinfreak ist entspannt, die Beantwortung der Frage einfach: Michael Liebert hat sich nie den Blick verstellen lassen von all dem Wissen, von den Beratertätigkeiten und natürlich von all den gewichtigen Weinpersonen, die man im Laufe einer so langjährigen und intensiven Tätigkeit trifft und sich mit ihnen austauscht.

Denn Michael Liebert ist einer von uns! Große Namen sind ihm schnuppe, er sucht immer und ständig nach Neuem, Überraschendem und Staunen Machendem. Er ist ohne Unterlass unterwegs, um Dinge kennenzulernen, die selbst einem Profi neu sind: bisher unbedeutende Regionen, kleine Weingüter, die keiner auf dem Plan hat, bisher vernachlässigte, alte Rebsorten.
Genau das macht ihn zu einem Weinfreak!

Und weil er etwas zu Geben hat, behält er all die Freude bereitenden Entdeckungen nicht egoistisch für sich, sondern teilt sie mit uns. Dafür stellt er uns seine professionelle Website Weintipps von Michael Liebert zur Verfügung.
Dort erfährt man viel über das Thema Wein – vor allem den aus Italien, den auch Euer Weinfreak patriotisch liebt -, über die Weinbranche und vor allem über Weine, die man einmal kennengelernt haben muss.

Gerade letzteres ist der Grund, weshalb der Weinfreak Michael Liebert als Ersten in der Reihe anderer Freaks vorstellt. Weil es ohne Michael Liebert den Weinfreak wohl gar nicht geben würde. Jener war nämlich gänzlich am Boden, hatte aufgrund Faulheit und Bequemlichkeit und Ablenkungen durch andere Geschichten seinen Weinkeller vernachlässigt und ihn nicht weiter gepflegt. (Denn pflegen muss man einen Weinkeller, wenn man Spaß daran haben will. Dazu irgendwann ein eigens Blogpost.) Das Thema “Wein” war in den Hintergrund geraten, was für eine Schande!

Dann hatte sich der Weinfreak vorgenommen, noch einmal durchzustarten. Und dieses Mal richtig. Auf der Suche nach neuen Weinen, die entdeckt werden wollen, um dann hoffentlich im Keller zu landen, stieß er sogleich auf die Weintipps von Michael Liebert. Und war ganz baff. Denn Michael Liebert empfiehlt und bewertet ganz anders, wie man das sonst so aus der Weinbranche kennt. Den Parker und sein Punktesystem ignoriert er beflissentlich und gibt dem neugierigen Kunden etwas an die Hand, was diesem weiterhilft: die Preis-Genuss-Wertung.

Dabei geht es um die Frage, wie viel Wein bekommt man für das auf den Tresen gelegte Geld. Da kann es dann auch gerne einmal vorkommen, dass ein Wein zu 8 € höher bewertet wird als einer für 20 €. Nicht weil der günstigere besser wäre, sondern weil man für weniger Geld den gleichen Spaß im Glas vorfindet. Das ist fair, das ist ehrlich und das hilft vor allem Leuten wie Euch und dem Weinfreak. Der hat schon einige der Empfehlungen von Michael Liebert selbst probiert und im Anschluss mit heftigstem Kopfnicken eine Kiste vom verkosteten Wein in den Keller gepackt.

Das ist es, was den Michael Liebert zu einem Weinfreak macht. Und zwar zu einem, dem man zuhören sollte. Nicht betriebsblind werden, weil man schon ewig in einer Branche tätig ist und nur mit den ganz Großen verkehrt, sondern immer neugierig bleiben, sich faszinieren lassen von diesem spannenden Thema, an den Rändern suchen und sich immer wieder überrascht zeigen, welchen Trinkspaß man abseits der ausgelatschten Pfade finden kann.

Denn letztlich ist am Wein nur die Freude interessant, die er bereitet, gerade wenn man ihn gemeinsam mit lieben und spannenden Menschen trinkt.

In diesem Sinne: Wohl bekomm’s!

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Comments

Hallo Andreas,

Danke für die Blumen… Aber Du sagst, der Wein ist immer nur Mittel zum Zweck. Auf dass man ihn mit guten Freunden teil oder auch mal alleine für sich genießt. Die Frage ist nicht, gut oder schlecht, sondern welcher Wein passt zu welchem Moment, in welche Runde. In diesem Sinne, vielleicht gibt es ja mal die Gelegenheit zu einem gemeinsamen Gläschen…

Lieben Gruß

Michael Liebert

Lieber Michael,

ich antworte spät, die letzten Tage war viel los … der passende Wein zum passenden Moment, das hast Du sehr schön gesagt. Denn ob gut oder schlecht, spielt in der Tat keine Rolle, zumal es außerhalb der Discounter ja kaum noch schlechte Weine gibt, sondern maximal gute Weine, deren Machart einem selbst nicht schmeckt.
Das Angebot auf ein gemeinsames Gläschen nehme ich gerne an und hoffe, dass man sich bald einmal persönlich begegnet.
Besten Gruß!

Kann ich nur bestätigen, der Michael ist ein ganz ganz angenehmer Zeitgenosse, mit dem man sich augenblicklich versteht – oder man hat etwas falsch gemacht im Leben.

Gelehrt hat mich das ein Abend mit ihm und u.a. dem korkigen Käpt’n in Berlin bei vulkanischen Weinen.

Das glaube ich unmiterlebt!

BTW: Der korkige Käptn ist demnächst dran in der Reihe der “anderen Freaks”, bin nämlich auch mit an Bord 😉

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